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Halifax by Train

Hier noch einige Bilder von und aus Halifax, NS:

Citadelle

Citadelle

 

Zug

Zug

Clock-Tower

Clock-Tower

Citadelle

Citadelle

Cannon

Cannon

Restaurant

Restaurant

 

Zug

Zug

 

 

Bahnhof

Bahnhof

Von unseren Kollegen aus dem Institute de Géomatique haben wir den Tipp erhalten, in Halifax die Mikro-Brauerei Garrison zu besuchen. Diese mache, so hiess es, das beste Bier in ganz Kanada. Als wir dann am Hafen von Halifax entlang liefen stiessen wir dann auch eher zufällig auf die Brauerei.

Einmal drin, durften wir von jedem edlen Gebräu einige Schlücke degustieren. Wie so oft in Kanada werden auch durch Garrison eher dunkle Biersorten gebraut. Es hat zum Beispiel ein ganz dunkles “Stout” das ähnlich wie Guinness schmeckt. Es ist jedoch sehr viel ausgewogener und hat einen runden Geschmack (Guinness hat einen eher bitteren Abgang). Ein weiteres sehr feines Bier ist das “Raspberry” (Himbeere). Das ist sehr frisch und schmeckt wirklich ganz leicht nach Himbeere. Es ist aber immer noch ein richtiges Bier, kein Mischmasch wie das Lichi-Zeug. Leider gibt es keine Möglichkeit dieses Bier in der Schweiz zu beziehen :-(

Garrison Brewery

Garrison Brewery

 

Bar-Maid

Bar-Maid

Sven

Sven

Brauerei

Brauerei

Selbst ein normaler Spaziergang durch Québec kann manchmal ganz aufregend sein! Als wir durch eine Strasse liefen fielen uns doch so einige wunderbare Dinge auf. Zum einen hatte es sehr schöne Gebäude wie z.B. diese Kirche oder ein Haus, das wie aus einem Märchen zu stammen schien (mit vielen kleinen Türmchen). Zum anderen hatte es auch lustige Restaurants. Eines hiess “The Hobbit”. Jeder der “Der Herr der Ringe” gelesen (oder geschaut) hat, weiss um was es sich hier wohl handelt ;-) .

Kirche

Kirche

 

Kanu

Kanu

Eis

Eis

Kirche

Kirche

Strasse

Strasse

Hexenhaus

Hexenhaus

Der Hafen von Québec

Vor einigen (einigen…) Tagen habe ich einen kleinen Trip ins Hafenviertel von Québec unternommen. Ich habe mir gedacht, dass eine “Segelnation” wie Kanada sicherlich einiges am Hafen zu bieten hat. Ich habe mich auch im Voraus etwas schlau gemacht und habe entdeckt, dass es in der Nähe des Hafens auch ein Marine-Museum hat. Ganz in der Nähe befindet sich auch das “Musée des Civilisations”. Also habe kurzerhand die Adressen in mein GPS eingetippt und – on y va!

Den Hafen habe schnell gefunden. Wirklich interessant ist der jedoch nicht. Das ganze kann man etwa mit einem Güterbahnhof aus der Schweiz vergleichen – nur schwimmen hier die Züge. Doch der “alte Hafen” ist eine schöne restaurierte Einkaufsmeile, mit alten Läden und niedlichen Cafés.

Nachdem ich dort etwas herumgeschlendert bin machte ich mich dann mal wieder auf den Weg zum Marinemuseum. Obwohl mich das GPS in die richtige Richtung leitet und es überall riesige Beschriftungen und Pfeile gab, fand ich das Museum nicht gleich auf Anhieb. Als ich es dann schliesslich doch noch gefunden habe wusste ich auch warum! Das “Museum” waren in Wirklichkeit lediglich zwei normal grosse Zimmer mit einigen wenigen Texten, kaputtem Seemanns-Geschirr, einer alten Kanone und einem sehr schönen Schiffsmodell – von einem Schiff das es nie gab :-) Doch als ich hineinging sprang mir gleich eine junge Kadettin entgegen und zeigte mir die ganzen Dinge. Das war wirklich lustig.

Im “Musée des Civilisations” gab es dann umso interessante Dinge zu bestaunen. Es gab eine Ausstellung die sich nur um Gold drehte. Dort liegen auch, gut bewacht, eine 1′000′000 $ in Goldbarren ….wow! Es hatte auch noch viele andere schöne und kuriose Dinge zu bestaunen. Eine ganze Ausstellung wurde einem afrikanischen Volk gewidmet, für welches das Reparieren von Gegenständen eine wichtige Bedeutung hat. Man konnte darin viele Kulturgegenstände begutachten, die in irgendeiner Art und Weise repariert wurden.

Hafen

Hafen

 

Hafen

Hafen

Gasse

Gasse

Wandmalerei

Wandmalerei

Kirche

Kirche

Pâtisserie Hobus & Stoll

Der letzte Blog-Eintrag ist nun doch schon eine Weile her, darum ist es höchste Zeit für einen neuen Artikel. Dieses Wochenende hat mich das “Guezli”-Fieber gepackt. Mit Conny, einer Studentin aus Deutschland, habe ich dann das “Guezli”-Vorhaben geplant. Wir haben uns schnell auf zwei Keks-Sorten einigen können, die uns beiden schmecken: Zimtsterne und “Meiländerli”. Eigentlich wollten wir noch “Chräbeli” (Anis-Gebäck) machen. Als wir dann aber im Supermarkt die Zutaten “einsammelten”, mussten wir feststellen, dass es kein Anis gab *grmbl*.

Zurück im Pavillon machten wir uns dann auch gleich an die Arbeit und nach einiger Zeit war die Luft von einem weihnachtlichen Zimt-Duft erfüllt…mmmh! Jetzt müssen wir die vielen “Guezli” nur noch essen :-)

 

Zimtsterne

Zimtsterne

 

Conny

Conny

Teig

Teig

ich

ich

Um auch die, für unsere Verhältnisse beinahe grenzenlos erscheinenden Weiten von Canada etwas kennenzulernen, haben wir am Thanksgiving-Wochenende einen Roadtrip nach Tadoussac unternommen. Tadoussac ist ein idyllisches, kleines Städtchen direkt am St.Lorenz Strom. Neben dem “natürlichen” Charme, der eindrücklichen Lage und der ruhigen, kanadischen Seele lockt Tadoussac vorallem mit einer der weltbesten Möglichkeiten Wale zu beobachten. Hier leben verschiedene Arten von den grossen Meeressäugetieren, zum Teil auch das ganze Jahr hindurch.

Von diesem aussergewöhnlichen Ort haben wir am Mittagstisch per Zufall bei einem kleinen Schwatz erfahren. Bei der Autovermietung  auf dem Campus haben wir uns also schliesslich einen Wagen gemietet und starteten unseren Roadtrip in Québec-City.

Route 138

Route 138

Auf der Fähre

Auf der Fähre

Strand von Tadoussac

Strand von Tadoussac

Bei erlaubten 90km/h auf dem Highway hinaus aus der Stadt und ca. 250km auf der Route 138 Richtung Tadoussac. Dabei liessen wir unsere Gedanken  inmitten traumhafter Natur herbstlich fallen. Beeinflusst von eindrücklichen Gegenden, wunderschön spiegelnden Seen und in der Sonne golden glänzenden Wäldern folgten wir also dem auch herbstlich gelb schimmernden, doppelten Mittelstreifen der Route 138. Auf der scheinbar, wie sanft auf das kanadische Land gelegten, teilweise 4 spurigen, langgezogenen Strasse (dank sei dem Tempomat ;-) ) fuhren wir mit unserem Mazda bis zur Autofähre vor Tadoussac. Schliesslich setzten wir bei Sonnenuntergang mit der Fähre über und waren direkt am Ziel. Nach einer kurzen Suchaktion haben wir die internationale Jugendherberge dann gefunden und unser Zimmer bezogen. Nach einem Spaziergang zum Strand liessen wir den Abend in der Unterkunft bei einem NHL-Match (Buffalo Sabres vs. Montréal Canadiens) mit 2Dollar Wett-Einsatz ausklingen :-) .

Am nächsten Morgen fuhren wir mit einem kleinen Speedboat auf den St.Lorenz Strom hinaus. Walbeobachtungen standen auf unserem Programm. Kurze Zeit später konnten wir bereits die ersten Finn-, Beluga-, und Buckelwale beobachten. Die eindrücklichen Meeressäugetiere mit bis zu 24 Metern Länge und einem Gewicht von 40 – 70 Tonnen haben uns sehr beeindruckt. Immer wieder konnten wir sie aus nächster Nähe sehen und vebrachten ca. 2 Stunden auf dem Wasser. Einfach einmalig!

Sicht auf Tadoussac

Zwei Finwale

Zwei Finnwale

im Hafen

im Hafen

Zurück an Land und mit vielen neuen Eindrücken verliessen wir dann Tadoussac wieder und fuhren noch etwas weiter Richtung Norden. Nach einer kurzen Rast in einer schönen, kleinen Bucht sind wir dann wieder  Richtung Québec City aufgebrochen.

Rast in der Bucht

Zurück auf der Route 138

Zurück auf der Route

Noch einmal sanken wir für ca. 250km ins kanadische Roadtrip-Feeling und erreichten bei einem rötlich-schimmernden Sonnenuntergang wieder die Stadt und den Campus der Université Laval.

Mont du Lac des Cygnes

Um uns etwas von der Bachelor-Arbeit zu erholen, haben Sven und ich letztes Wochenende einen etwas längeren Ausflug nach Tadoussac unternommen. Auf halbem Weg dorthin, in der Nähe vom kleinen Städtchen “Baie St. Paul” (Google-Maps) machten wir jedoch einen kleinen Abstecher zum “Parc des Grands Jardins”. Dort gibt es etwas höhere Berge als in Québec-Stadt selbst und die Gegend dort ist ideal um eine Wanderung zu machen. Uns wurde von Étienne empfohlen, auf den “Mont du Lac des Cygnes” zu gehen, da dort die Aussicht einfach super sei. Gesagt – getan! Die Wanderwege sind wirklich ziemlich narrensicher hier in Kanada. Es gibt verschiedene Routen die man wählen kann und die auch ein wenig ausgebaut sind. Teilweise gibt es Treppen oder Stege aus Holz.

Als wir dann nach ca. eineinhalb Stunden oben ankamen verschlug es uns wirklich fast die Sprache. Die Aussicht ist einfach atemberaubend. Man sieht überall nur Wälder, die in den schönsten Farben ”brennen” (meist Gelb und Rot in allen Tönen). Was ich ganz lustig und speziell fand, war die Tatsache, dass es extrem viele Birken gibt. In der Schweiz ist es schon eher selten, dass man eine Birke, geschweige denn eine Ansammlung von Birken sieht. Fabelhaft!

Aussicht vom Mont-du-Lac-des-Cygnes

Aussicht vom Mont-du-Lac-des-Cygnes

ein Bär!

ein Bär!

Wälder

Wälder

Aussicht

Aussicht

Aussicht

Aussicht

 

Mounty?

Mounty?

 

 

 

 

Road Trip

Road Trip

 

 

 

 

 

 

 

…unserem Blog-Namen. Wie praktisch jeden Abend diskutierten wir vorgestern beim Einkaufen, was wir uns nach einem gelungenen Arbeitstag doch heute gutes kochen/backen/dünsten/braten/ (an dieser Stelle sei auf einen 5-sterne Koch verwiesen ;-) ) könnten.

Die Wahl fiel auf das bereits einmal erwähnte typisch, traditionelle Gebäck von Québec, der Tourtière. Nun ein kurzer Blick auf das original Rezept:

Man nehme: 1kg geriebener Teig, 750g Schweinefleisch, 500g Rindfleisch, 500g Kalbfleisch, 1/2 Poulet, 1 Kaninchen, 1 Wildhase, 500g Rehfleisch, 500g Karibu oder Elch, 125g gesalzener Speck, 3 Zwiebeln, 1kg Kartoffeln, Salz und Pfeffer.

(An dieser Stelle sei erwähnt, dass das Rezept aus einer Zeit stammt, in der man davon lebte, was das Land hergab. Dazu kam in Québec der strenge Katholizismus, wo zahlreiche Familien oft 10-15 Kinder zählten ;-) ).

Nun gut, als wir die Mengen etwas reduziert und praktisch alle Zutaten (ja, Salz, Pfeffer und Karibu waren etwas schwer zu kriegen) beisammen hatten, haben wir uns angesichts des Aufwandes dann doch entschieden den Tourtière vorbereitet im Laden günstig zu kaufen.

Zurück in der Gemeinschaftsküche im Wohnpavillon haben wir den Backofen dann auf ca. 340 Grad Fahrenheit geheizt und nach 25 Minuten konnten wir unseren wohlverdienten “zNacht” geniessen.

Pascal und ich waren etwas geteilter Meinung über den kulinarischen Höhenflug. Mir schmeckte der Tourtière dann doch ein bisschen eintönig und trocken, aber genug hat man anschliessend auf jedenfall :-) . Wir werden uns aber zur Weihnachtszeit sicher noch einmal ein solch typisches Gericht machen.

En guete mitenand!

Feu(er)!

Ich war gerade gemütlich am schreiben, als plötzlich ein ohrenbetäubender Krach durch den ganzen Pavillon hallte: Feueralarm! Ich packte also schnell meinen Pass und das Laptop im meinen Rucksack und kramte noch schnell meine Stirnlampe vom Regal (ja! ein echter Jungwächtler eben!) und ging dann zu Sven. Kurz darauf ging das Licht kurz aus und wir liefen dann zum Lift. Moment! Den dürfen wir ja nicht nehmen…huere Seich! Also liefen wir zusammen mit allen anderen wie Lemminge die Treppe hinunter und marschierten zur Sammelstelle, die zwei Pavillons weiter war.

Alles in allem waren ca. 2′000 Studenten unterwegs und vor den Pavillons hatte es überall Feuerwehr und Polzei. Die ganze Übung dauerte etwas über 20 Minuten. Es war noch recht eindrücklich, wie ruhig das ganze ablief. Es hatte eher den Anschein, als wäre das ganze ein riesiger Social-Event. Überall herrschte gute Laune. Lustig war es ja auch. Pieep…pieeep…

Ach ja…es war ja in der Nacht, aber ich hatte vergessen Fotos zu schiessen. Deshalb habe ich an dieser Stelle (als Homage!) einen kanadischen Motorradpolizisten verewigt. Salut!

 

Polizist

Polizist

Doppelt gemoppelt

So, nachdem es schon Nachfragen gab, wann wir denn endlich unseren nächsten Beitrag schreiben (hey Livia!) ist es nun endlich wieder soweit. Ich schreibe hier mal über etwas, das zwar doch schon etwas länger her ist. Es ist jedoch immer noch ein Knüller. Sven und ich hatten nämlich einmal so richtig Kohldampf und da haben wir uns dazu durchgerungen einmal in’s Restaurant um die Ecke zu gehen. In Kanada ist “um die Ecke” ein Fussmarsch von 30 Minuten. Wir fanden auf der “Carte de la maison” dann auch schnell etwas was uns zusagte: Sven bestellte einen Hamburger und ich ein Steak haché – eine Frikadelle. Dazu gabs ein feines Bière rousse (das ist ein Bière das halb trüb, halb blond ist).

Nun denn…das ist ja noch kein Brüller mögen die einen behaupten. Als wir unsere Teller leer gegessen und unsere Bièrs ausgetrunken hatten und genau das gleiche beim netten Fräulein nochmals bestellten, machte diese dann aber schon grosse Augen! Sven ging es danach tip top. Ich hatte üble Bauchschmerzen – doch das war’s wert!

 

1. Steak

1. Steak

 

2. Steak

2. Steak

L'Addition

L Addition

Bachweh

Bauchweh

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