Vor einigen (einigen…) Tagen habe ich einen kleinen Trip ins Hafenviertel von Québec unternommen. Ich habe mir gedacht, dass eine “Segelnation” wie Kanada sicherlich einiges am Hafen zu bieten hat. Ich habe mich auch im Voraus etwas schlau gemacht und habe entdeckt, dass es in der Nähe des Hafens auch ein Marine-Museum hat. Ganz in der Nähe befindet sich auch das “Musée des Civilisations”. Also habe kurzerhand die Adressen in mein GPS eingetippt und – on y va!
Den Hafen habe schnell gefunden. Wirklich interessant ist der jedoch nicht. Das ganze kann man etwa mit einem Güterbahnhof aus der Schweiz vergleichen – nur schwimmen hier die Züge. Doch der “alte Hafen” ist eine schöne restaurierte Einkaufsmeile, mit alten Läden und niedlichen Cafés.
Nachdem ich dort etwas herumgeschlendert bin machte ich mich dann mal wieder auf den Weg zum Marinemuseum. Obwohl mich das GPS in die richtige Richtung leitet und es überall riesige Beschriftungen und Pfeile gab, fand ich das Museum nicht gleich auf Anhieb. Als ich es dann schliesslich doch noch gefunden habe wusste ich auch warum! Das “Museum” waren in Wirklichkeit lediglich zwei normal grosse Zimmer mit einigen wenigen Texten, kaputtem Seemanns-Geschirr, einer alten Kanone und einem sehr schönen Schiffsmodell – von einem Schiff das es nie gab
Doch als ich hineinging sprang mir gleich eine junge Kadettin entgegen und zeigte mir die ganzen Dinge. Das war wirklich lustig.
Im “Musée des Civilisations” gab es dann umso interessante Dinge zu bestaunen. Es gab eine Ausstellung die sich nur um Gold drehte. Dort liegen auch, gut bewacht, eine 1’000’000 $ in Goldbarren ….wow! Es hatte auch noch viele andere schöne und kuriose Dinge zu bestaunen. Eine ganze Ausstellung wurde einem afrikanischen Volk gewidmet, für welches das Reparieren von Gegenständen eine wichtige Bedeutung hat. Man konnte darin viele Kulturgegenstände begutachten, die in irgendeiner Art und Weise repariert wurden.




